RAUMLUZERN

Hochsensibilität als Begabung erkennen

Verein in Gründung

VON DER WAHRNEHMUNG UND DEN SINNEN


Um die Projektarbeit besser zu verstehen, ist eine Spurensuche der Begriffe hilfreich.


Wir nehmen unsere Umwelt mit unseren Sinnen wahr. Doch was sind Sinne überhaupt und wie werden Sie umschrieben? Der Duden beschreibt Wahrnehmung wie folgt; Aufnahme, Beobachten, Eindruck, Empfindung, Erfassen, Sinneseinsdruck.

Die Sinne beschreibt der Duden als Fähigkeit der Wahrnehmung und Empfindung (die in den Sinnenorganen ihren Sitz hat), Gefühl, Verständnis für etwas; innere Beziehung zu etwas, etc.


Wikipedia sagt dazu; Wahrnehmung ist der Prozess und das Ergebnis der Informationsgewinnung und -verarbeitung von Reizen aus der Umwelt und dem Körperinneren eines Lebewesens. Dies geschieht durch unbewusstes und beim Menschen manchmal  bewusstes Filtern und Zusammenführen von Teilinformationen zu subjektiv ­sinnvollen Gesamteindrücken. Diese werden auch Perzepte genannt und laufend mit gespeicherten Vorstellungen (Konstrukten und Schemata) abgeglichen. Die Gesamtheit aller Vorgänge von Sinnenswahrnehmung bezeichnet man als Sensorien.



Weiter verfügt der Mensch über die klassichen fünf Sinne:


Hören, die auditive Wahrnehmung mit den Ohren, mit dem Gehör wahrnehmen.


Riechen, die olfaktorische Wahrnehmung mit der Nase, Geruch wahrnehmen.


Schmecken, die gustatorische Wahrnehmung mit der Zunge, Geschmack wahrnehmen.


Sehen, die visuelle Wahrnehmung mit den Augen, seine Umwelt optisch wahrnehmen


Tasten, die taktile Wahrnehmung mit der Haut, über fühlen wahrnehmen.



Die menschliche Wahrnehmung ist noch reicher wie ein Artikel in „ der Welt“ vom 13.03.2006 erahnen lässt (Wiedergabe in gekürzter Form):


… Warum so bescheiden? …. Wir haben noch mehr als diese fünf Sinne. Oder woher merken wir dass und jemand hinter unserem Rücken anstarrt? Der Biologe Rupert Sheldrake schlägt in seinem Buch „der siebte Sinn des Menschen“ vor, dass Sehen nicht nur in unserem Kopf stattfindet- sondern auch den Weg in die Welt finden kann, dorthin wo wir etwas sehen. Es reicht nicht wenn Licht nach innen kommt. Es muss auch umgekehrt etwas nach aussen ablaufen. Wer angestarrt wird, spürt diese Ausstrahlung, von der schon Platon spricht. …



Die moderne Physiologie kennt noch weitere vier Sinne:


Temperatursinn, Temperaturwahrnehmung.

Schmerzempfinden, Schmerzwahrnehmung

Gleichgewichtssinn zur Orientierung im Raum

Körperempfinden, Tiefensensibilität, Wahrnehmung innerer Reize


Die menschliche Wahrnehmung scheint bereits im Ansatz sehr vielfältig zu sein. Eine erhöhte sensitive Wahrnehmung, oder Hochsensibilität ist nach neusten wissenschaftlichen Studien das Ergebnis einer im Hirn stärker durchbluteten Region. Damit werden die Reize verstärkt oder intensiver und anders wahrgenommen als dies beim so genannten Durchschnitt der Menschheit der Fall ist.




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