RAUMLUZERN

Hochsensibilität als Begabung erkennen

Verein in Gründung

AUSWIRKUNGEN


Unsere Gesellschaftsstruktur bekundet Mühe mit hochsensiblen Menschen. Wir haben den Umgang mit Ihnen verlernt. Erst seit einigen Jahren wird an den Schulen wieder ein „gemischter“ Unterricht geführt. Dabei lernen die Kinder einen „normalen“ Umgang mit Kameraden die etwas "anders" sind als sie selber. Dies bedeutet für die Lehrpersonen einen aufwendigeren Arbeitstag, für die Kinder und unsere Gesellschaft ist es ein Gewinn.


Im Geschäftsalltag sind hochsensible, erwachsene Menschen selten gut in die Teamstrukturen integeriert. Sie fallen oft auf durch ihre initiative Art, die in den meinsten Fällen aber als Bedrohung der Vorgesetzten oder Teammitglieder angesehen wird. Der Weg des Betroffenen heisst dann im besten Fall Selbstständigkeit oder den Weg der Anpassung gehen. Dies kann zu massiver Unterforderung führen und längerfristig krank machen. Depressionen und Burnout sind eine Volkskrankheit geworden, woran eine unerkannten Hochsensibilität ihren Ursachenanteil hat.


Unzählige Therapieformen versprechen Besserung und Hilfe. Je nach Therapieform sprechen die Betroffenen teilweise gut darauf an. So bald aber Medikamente ins Spiel kommen, hört der Spass auf. Vor allem bei Kindern scheint die Abgabe von Medikamenten mit vielfältigen Nebenwirkungen nicht angemessen. Auch wenn dies nicht der Regelfall ist, schlimm genug sind bereits Einzelfälle. Jedes pharmazeutische Medikament hat Nebenwirkungen und diese können längerfristig zu weiteren Problemen führen und Schaden anrichten.


Durch Aufklärung zum Thema erhoffen wir uns deshalb mehr Spielraum für die Entfaltung der Begabung Hochsensibilität und weniger Symptombekämpfung.

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